Anlässlich des Tags der offenen Tür der Gustav-Heinemann-Oberschule konnte wieder Fahrbetrieb auf
drei Trix-Anlagen vorgeführt werden.
Wilhelm Schwarz zeigte wieder seine langen Züge und übertraf sich erneut selbst, indem er auf einem ca. 16 m langen
R2-Gleisoval einen Zug mit 512 Achsen von vier Lokomotiven ziehen ließ. Schade nur, dass nicht noch weitere Wagen
vorhanden waren und zwischen Zugende und Zugbeginn gerade mal noch rd. 30 cm verblieben...
Zu diesem Zug schreibt Wilhelm:
"Hinter der Dreisektionslok (drei Taigatrommeln bilden hier eine Lok) folgten 35 von meinen Silowageneinheiten
(je 6-achsig, entstanden aus Tenderfahrgestellen der BR 24), danach 38 alte Erz3d welchen nochmals weitere 25
Silowageneinheiten folgten. Am Zugschluss schob noch eine Taigatrommel nach. Ohne diese Schublok würde der Zug in
den Kurven nach innen reißen bzw. wäre ein solch langer Zug nicht möglich.
Um nochmals die Länge des Zuges zu verdeutlichen einige Längenangaben: die Silowageneinheiten haben zusammen eine
Wagenlänge von ca. 10 Meter, die 38 Erz3d haben messen ca. 5 Meter. Hinzu kommen nochmals die vier Loks,
die zusammen eine Länge von ca. 90 cm ergeben. Somit war der Zug dann fast 16 Meter Lang. Klar musste man ständig
aufpassen und dabei sein, da es doch unter diesen extremen Einsatzbedingungen hin und wieder Entgleisungen auf Grund
der Streckenverlegung gab."
Wilhelms Tochter war auch wieder mit einer eigenen TRIX-Anlage vertreten.
Dieter Weißbach und Guido Boragk führten die historische Trix-Express-Wechselstrom-Bahn vor. Diesmal gab es
Hochbetrieb im Bahnhof Trixstadt mit drei Maschinen der Baureihe 20/55. Eine Vorkriegsausführung, eine
Nachkriegsausführung (deren markantes Umschaltgeräusch den Namen Klingellok verursachte) und eine Gastlok des
Berliner TRIX-Sammlers Wolfgang Böhm in rot mit cremefarbenen Dach, die flink den Internationalen Express-Zug mit
den Gelbfensterwagen zog. Aber auch eine rüstige 20/57 sowie ein 20/58 zogen brav ihre Runden.
Weitere bekannte Berliner TRIX Sammler kamen in Marienfelde vorbei, darunter auch der Sammler der ersten
Stunde Dr. Sachs. Es entstand spontan die Idee nach einem Berliner Stammtisch, wozu Dr. Sachs demnächst
per mail anfragen wird.
Es hat wieder allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Dank erneut der Gastfreundschaft der
Gustav-Heinemann-Oberschule, die diese TRIX-Ausstellung ermöglicht hat. Ein nächster Ausstellungstermin
mit TRIX-Anlagen wird hier voraussichtlich am Mittwoch, 26.11.2008 anlässlich des Adventsmarktes der
Schule stattfinden können.













